Pressemitteilung

Wien, 26. Februar 2010

Investition in Forschungszentrum im Chemiepark Linz


Linz – „Forschungsnabel“ für die Kunststoffindustrie

Borealis hat rund 50 Mio. Euro und eineinhalb Jahre Bauzeit in die Schaffung seines internationalen Forschungszentrums im Chemie-park in Linz investiert.

„Kunststoff ist der Werkstoff der Zukunft und mit weltweit rund 245 Millionen Tonnen Produktionsvolumen pro Jahr eine echte Wachstumsbranche“, erklärt Gerhard Roiss, Borealis Aufsichtsratsvorsitzender. 

Das fünfstöckige Gebäude beherbergt modernste Maschinen zur Verarbeitung von Kunststoff-granulat, z.B. für Rohre, Folien und Spritzguss-Produkte, sowie die dazugehörige Analyse- und Labor-technik. Im Polymersationslabor werden auf Kundenwünsche abgestimmte Kleinstproben von neuen Kunststofftypen erzeugt und getestet, bevor sie in größerem Maßstab in Pilotanlagen oder auf Großanlagen produziert werden. 

„Wir bieten unseren Kunden in Linz direkten Zugang zu den neuesten Kunststoff verarbeitenden Maschinen, das Wissen internationaler Experten und Wissenschafter sowie langjährige Erfahrung im Bereich Prozess- und Produktentwicklung“, so Roiss. Rund 350 internationale Mitarbeiter aus den Bereichen Forschung und Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb arbeiten am neuen Standort. „Unser Erfolg und der Erfolg unserer Kunden hängt davon ab, neue innovative Produkte schneller und exakt auf die Anforderungen abgestimmt auf den Markt zu bringen“, so Alfred Stern, Leiter für Forschung und Entwicklung von Borealis. 

In Linz „Kunststoff“ studieren

Damit die Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleibt, unterstützt Borealis gemeinsam mit Anteilseigner OMV das Kunststofftechnikstudium an der JKU Linz. Für das Wintersemester 09/10 haben sich bereits über 100 Studenten inskribiert. Das neue Studium soll den aufkommenden Bedarf der oberösterreichischen Kunststoffindustrie nach Forschungsnachwuchs decken. 

Borealis ist Anbieter von Lösungen im Bereich Basischemikalien und Kunststoffe. 2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen Jahresumsatz von 6,6 Mrd. Euro mit Kunden in über 120 Ländern und 5400 Mitarbeitern weltweit. Mehr unter: www.borealisgroup.at 

Bei diesem Bauprojekt waren wieder zahlreiche Rex Mitarbeiter im Einsatz und haben tatkräftig am Entstehen dieses Projektes mitgewirkt.